Girls- und Boys’day am 27. März 2014

girlsday-1Ein Bericht von Jasmin, Klasse 6/1

Am Girls und Boysday habe ich das Leibniz Institut für Oberflächen Modifizierung besucht. Hier ging es hauptsächlich um Lacke, aber auch um Lasertechnik und andere Naturwissenschaften. Zwar waren ich und ein anderes Mädchen zu früh, doch wurden wir nett in einen Raum geführt, und konnten uns bis 9:00 Uhr beschäftigen.

Als mit der Zeit dann alle da waren, haben wir 2 Filme geschaut. In dem einen ging es z. B.. darum, wie man verschieden Gene einer Pflanze »wegstreicht« oder dazu nimmt. So wollen Wissenschaftler Pflanzen erschaffen, die in der Wüste Obst und auch Blüten tragen. Wir sollten ca. 4 Gruppen bilden, wobei wir das selbst entscheiden durften, wegen Freunde und so. Bei meiner Gruppe gingen wir zuerst zum Laserlabor, wo uns viel über die Laser beigebracht wurde. Mithilfe von Lasertechnik werden z. B. Augenoperationen durchgeführt. Am Ende der Laserlehrstunde durften wir in einer Art Computerprogramm Befehle eingeben (natürlich mit Anweisung, man will ja nicht mit Laser rumspielen). In einer Art Sicherheitskapsel war ein Lasergerät und wir sollten in dieser Kapsel eine dünne Folie hereinlegen. In den Befehlen gaben wir unseren Namen ein und wenn man dann »Finish Job« drückte (auf deutsch: Job erledigen) bewegte sich der Laserpunkt wie bei einen Tanz um die Folie, und Umrisse des IOMV-Gebäudes wurden sichtbar, und darunter der Name von uns. Dieses »Kunstwerk« durften wir natürlich als Andenken behalten.

Weiter ging es in ein Zellforschungslabor. Wir mussten (um keine Bakterien reinzubringen) eine Art Schutzschuhe tragen und außerdem die Hände desinfizieren. Wir durften uns eine »Kolonie« von Bakterien ansehen. Wahrscheinlich über tausend, sonst wären die wie Flecken aussehenden Bakterienkolonie wohl kaum sichtbar gewesen. Dann haben wir uns mit Kohlenstoffdioxid befasst, als Beispiel haben die zwei Frauen einen Ballon als Testobjekt verwendet. Wie von den anderen Mädels erwartet hat sich der Ballon zusammengezogen.

Bald ging es in die Lackfabrik. Hier wurden Lacke hergestellt. Aber nicht nur das… Die Lacke wurden auf Holzverschönerungspapier angewendet. Durch die Hilfe einiger Mitarbeiter wurden sogar kratzfreie Lacke entworfen.

Als letztes ging es in eine Art Labor. Dort durften wir mal einen Schmetterlingsflügel unter der Lupe haben. Es war ein Mikroskop das bis auf Nanometer mikroskopieren kann. Wir haben natürlich noch völlig andere Dinge mikroskopiert… Ich habe die vielleicht Frage gestellt, ob das bei einer Hand klappen könnte. Daraufhin meinte er, dass die Hand explodieren würde! Vielleicht stimmt das nicht ganz, aber er ist hier der Wissenschaftler. Er sagte auch, dass man organische Dinge wie Tierteile u.s.w. erst trocknen muss.

Leider verging die Zeit wie im Flug, auch wenn ich gerne noch mehr wissen wollte. Soweit ich weiß wurde fast alle Kinder heimgefahren, wenn nicht von den Eltern begleitet. Auch ich fand meinen Weg nach Hause zurück. Ich habe jede Minute genossen, denn in einen Labor, wo Materie, Lacke, Laser und vieles mehr erforscht wird bekommt man nicht einfach mal so Zutritt.

 

boysday

Ein Bericht von Nicolas, Klasse 6/1

Zum Boysday am 27. März 2014 war ich zuerst in der Kita »Wiederitzscher Knirpsenwelt«. Von 10 bis 12 Uhr habe ich auf die Kinder aufgepasst und mich mit ihnen beschäftigt bzw. gespielt. Die Erzieherin, die ich unterstützt habe, wechselte gegen 12 Uhr in den Hort der Grundschule Wiederitzsch und ich mit ihr. Die Kinder dort waren gerade dabei, Mittagessen zu gehen. Und durften dann noch auf dem Hof des Schulgeländes spielen und toben. Gemeinsam mit den anderen Erziehern habe ich dabei die Aufsicht übernommen. Dann hieß es Hausaufgaben machen. So bin ich mit der 2a in ein Zimmer gegangen, in dem ich sie bei der Erledigung betreuen konnte. Es waren ungefähr 20 Kinder und sie hatten HA in Mathematik auf, für die einige eine halbe Ewigkeit gebraucht haben. Die Kinder, die bereits fertig waren, haben sich lautstark beschäftigt, sich gerauft, an die Tafel gemalt und rumgetobt. Letztendlich waren sie alle nach ca. 2 Stunden fertig.

Am Ende des Tages war ich mit meinen Nerven am Ende.

 

Die Beiträge sind im Rahmen der Webseiten AG entstanden.